Consistix

Consistix GmbH|Taborstraße 24a II 9|A-1020 Wien

Smarte und nachhaltige Logistiklösungen in urbanen Räumen


 

Die Consistix GmbH wurde als Start-up Anfang 2016 mit dem Ziel gegründet, den Transfer von Wissen und Technologie in den Markt zu unterstützen. Durch das Angebot von Dienstleistungen (Business Development, E-Mobilitätsberatung) und die aktive Teilhabe an Forschungsprojekten in den Bereichen nachhaltige Güterverkehrslogistik, City-Logistik, Elektromobilität und Smart Cities sollen gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen in der Praxis optimiert sowie Idee bzw. Lösungen entwickelt werden, in welche die neuesten wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisse einfließen.

 


Rolle bei LEEFF

Kommunikationsschnittstelle zwischen ProjektpartnerInnen und der interessierten Öffentlichkeit: projektbegleitende Marketing- und PR-Agenden schließen insbesondere Marktforschung, Rollout-Planung und die Vorbereitung bzw. Verwertung der Projektergebnisse mit ein.

"Durch die Mitwirkung an diesem Projekt möchten wir einen aktiven Beitrag zum Aufbau elektromobiler Angebote für den städtischen Güterverkehr leisten. Unsere Aufgabe besteht in erster Linie darin, das Interesse von StakeholderInnen - seien es VertreterInnen der Stadt, allgemein Interessierten oder potenziellen KundInnen - zu wecken und Informationen bzw. Entscheidungsgrundlagen bereitzustellen. Immerhin sollen die Ergebnisse nicht in der Theorie versanden, sondern als wirtschaftlich einsetzbares Geschäftsmodell tatsächlich in die Praxis und somit in die Öffentlichkeit überführt werden."

Marcella Krawinkler, BA, Marketing & Kommunikation|Consistix


3 Fragen an Marcella Krawinkler|Consistix

Wie schätzen Sie aus heutiger Sicht die Entwicklung von Elektromobilität im Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren ein?

An elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen wird von Seiten der Wissenschaft und Praxis mittlerweile immer stärker geforscht und auch unser Unternehmen arbeitet daran, dass E-Fahrzeuge in naher Zukunft Innenstadtbelieferungen effizient und flächendeckend durchführen können. Die Unterstützung durch Gebietskörperschaften und Interessensvertretungen ist dabei unerlässlich, da geeignete Infrastrukturmaßnahmen und Rahmenbedingungen entwickelt, finanziert und umgesetzt werden müssen. Zugleich arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen an immer leistungsfähigeren und kostengünstigeren Technologien und einsatzbereiten Komponenten, um die Hauptbarrieren, wie Reichweitenängste oder geringe Batterieleistungen, zu überwinden. Wenn auch Flottenbetreiber bereit sind, E-Mobilitätsstrategien zu realisieren, dann ziehen alle an einem Strang und machen den Weg frei für den zukunftsfähigen Einsatz von Elektromobilität.

Was würden Sie Unternehmen raten, die mit dem Gedanken eines Aufbaus einer E-Flotte spielen?

Nachhaltigkeit in Unternehmen sollte kein leeres Werbeversprechen oder Werkzeug zur Imagepolitur sein. Unternehmen sollten daher eine aufrichtige Offenheit gegenüber dem Thema Elektromobilität mitbringen. Eine Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks (natürlich nur auf Grundlage erneuerbarer Energiequellen) kann in dieser Hinsicht als authentische Bestrebung in Richtung zukunftsfähiger Investitionen und umweltverträglicher Verhaltensweisen von Unternehmen gewertet und von außen dann auch als solche wahrgenommen werden.

Wenn das Interesse für eine Umrüstung auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge tatsächlich gegeben ist, sollte im Vorfeld die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit genau geprüft werden und auch die Bedürfnisse der zukünftigen FahrerInnen der E-Flotte sollten entsprechende Berücksichtigung finden. 

Fühlen Sie sich mit dem Thema Elektromobilität auch privat verbunden?

Mein Mann und ich erwägen in näherer Zukunft auf einen E-Pkw umzusteigen, da die Vorteile für uns auf der Hand liegen und wir einem konventionellen Fahrzeug – wortwörtlich - keinen Platz mehr einräumen möchten. 


Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung Leuchttürme der Elektromobilität aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Eine Projektbeschreibung ist hier abrufbar.

Invesititionskosten von Demonstrationsanlagen werden auf Basis der Richtlinie für die Umweltförderung im Inland gefördert. Die Abwicklung wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vorgenommen. Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at.

Für die Abwicklung des Programms Leuchttürme der Elektromobilität ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG das zuständige Organ.