Energie Ingenieure Consulting

Energie Ingenieure Consulting GmbH|Kärntner Straße 30|A-6020 Innsbruck

Softwarebasierte Analysen für Elektromobilität in Fuhrparks


 

Die Ingenieure und IT-Spezialisten der Energie Ingenieure Consulting GmbH analysieren Fuhrparks von Unternehmen, Kommunen und Behörden auf ihr Potenzial, elektrisch angetriebene Fahrzeuge in die Flotte zu integrieren. Durch den Einsatz von Analyse- und Optimierungs-softwaretools werden Nutzungsprofile von Fahrzeugen untersucht und Flottenbetreiber beraten, welche E-Fahrzeuge einsetzbar sind und wie die entsprechende Ladeinfrastruktur zusammengestellt werden muss.


Rolle bei LEEFF

Analyse und energetische Simulation von Fahrprofilen von Transporterflotten hinsichtlich der Eignung für Elektromobilität. Dabei sollen die Batteriegröße bzw. Ladeinfrastruktur (beides Kostenfaktoren) hinsichtlich Anzahl und Ladeleistung optimiert werden. 

"Der Güterverkehr in Ballungsräumen trägt in wachsendem Ausmaß zu den lokal produzierten Umweltemissionen bei. Gleichzeitig unterliegt gerade dieser Sektor enormen wirtschaftlichen Restriktionen. Beides sind große Herausforderungen für die Elektromobilität und aus unserer Sicht kommt es dabei speziell im Hinblick auf die E-Mobilität auf die Optimierung der technischen Abdeckung bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten an. Dazu sollen unsere Analysen und Optimierungsalgorithmen einen wichtigen Beitrag zum Projekt liefern."

DI Lorenz Köll, CEO|Energie Ingenieure Consulting


3 Fragen an Lorenz Köll|Energie Ingenieure Consulting

Wie schätzen Sie aus heutiger Sicht die Entwicklung von Elektromobilität im Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren ein?

Immer mehr Ballungsräume weltweit haben Luftprobleme und setzen diesbezüglich bereits Maßnahmen im Bereich des Verkehrs um. Elektromobilität bietet die Möglichkeit des lokalen emissionslosen Gütertransports. Darüber hinaus ist ein Elektrotransporter etwa um den Faktor drei effizienter als ein konventionelles Fahrzeug. Im städtischen Bereich bzw. Kurzstreckenbetrieb ist dieser Faktor sogar noch höher. Dazu kommen - aus Kostensicht - die stetig fallenden Akkupreise. Wenn man diese Faktoren betrachtet, so wird die Elektromobilität in den kommenden Jahren einen enormen Schub bekommen. Wenn die Klimaziele, zu denen sich beinahe alle Staaten der Welt verpflichtet haben, eingehalten werden sollen, dann führt an nachhaltiger Mobilität kein Weg mehr vorbei. Die Elektromobilität wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei eine, wenn nicht die, zentrale Rolle spielen. 

Was würden Sie Unternehmen raten, die mit dem Gedanken eines Aufbaus einer E-Flotte spielen?

Auf jeden Fall empfehle ich, dass sie - bevor E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur angeschafft werden - ihre Flotte professionell analysieren lassen. Vorzugsweise mit einer Simulation, die auch die Optimierung der Ladeinfrastruktur mit einschließt. Dies gibt die Sicherheit für einen Umstieg und spart Kosten, auch aufgrund der optimierten Ladeinfrastruktur.

Fühlen Sie sich mit dem Thema Elektromobilität auch privat verbunden?

Ja und das seit 1999, als ich erstmalig in Kalifornien damit in Berührung kam und selber – noch als Student - an E-Fahrzeugen gearbeitet habe. Das Thema hat mich nicht mehr losgelassen und nach meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in München – in der ich ebenfalls wieder 4 Jahre an E-Mobilität geforscht habe - habe ich mich 2011 in diesem Bereich selbständig gemacht.

Privat fahre ich natürlich auch elektrisch und kann es nur jedem empfehlen, dessen Fahrprofil dafür geeignet ist – und das sind mehr als viele denken. 


Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung Leuchttürme der Elektromobilität aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Eine Projektbeschreibung ist hier abrufbar.

Invesititionskosten von Demonstrationsanlagen werden auf Basis der Richtlinie für die Umweltförderung im Inland gefördert. Die Abwicklung wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vorgenommen. Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at.

Für die Abwicklung des Programms Leuchttürme der Elektromobilität ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG das zuständige Organ.