Kreisel Electric

Kreisel Electric GmbH|Promenade 25|A-4240 Freistadt

Mit Hands-on Mentalität, höchster Qualität und Expertise die 'Mobilität von Morgen' gestalten


Das Freistädter Unternehmen Kreisel Electric GmbH wurde von den Brüdern Johann, Markus und Philipp im Jahr 2014 gegründet und zählt im Bereich der Elektromobilität bereits nach nur wenigen Jahren zu den weltweit führenden Anbietern von innovativer Batterie-technologie. Kreisels Kernkompetenzen liegen in der besonderen, patentierten Verbindungstechnik der eingesetzten Lithium-Ionen-Zellen und des integrierten Thermomanagements. Das Ergebnis ist eine Batterie, die im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem Markt durch Leistungsstärke, Langlebigkeit, geringeres Gewicht und Kostengünstigkeit punktet. Der Einsatz der entwickelten Komponenten und Systeme ist vielfältig und reicht von Pkws, Motorsportfahrzeugen, Booten und Flugzeugen bis hin zu Transport- und Nutzfahrzeugen, die als Prototypen oder in Kleinserie produziert werden. Darüber hinaus findet die Kreisel Akku- und Lade-Technologie auch in stationären Speichersystemen wie Mavero und dem Kreisel Power Charger Anwendung.


Rolle in LEEFF

Technische Konstruktion und Umsetzung des einzusetzenden Batteriesystems sowie Fertigung von eVan-Prototypen, die in der Demophase ab 2017 von den Praxispartnern eingesetzt und anschließend evaluiert werden.

M. Kreisel|Foto: Kreisel Electric
M. Kreisel|Foto: Kreisel Electric

"Vor allem in Ballungsräumen trägt Elektromobilität zur Gesundheit der Menschen bei, da keine schädlichen Emissionen entstehen. Der Güterverkehr ist einer der Bereiche, in denen Elektroantrieb enorm wirtschaftlich ist, weil die Reichweite vorhersehbar ist. Aus diesen Gründen ist uns dieses Projekt besonders wichtig und wir sind stolz, hier einen Beitrag für eine saubere Zukunft leisten zu können."

Markus Kreisel, Geschäftsführer für Vertrieb & Marketing|Kreisel Electric


3 Fragen an Markus Kreisel|Kreisel Electric

Wie schätzen Sie aus heutiger Sicht die Entwicklung von Elektromobilität im Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren ein?

Gerade dieser Bereich wird nach und nach auf Elektromobilität umgestellt werden. Die Routen können im Vorhinein berechnet werden. Besonders auf Fernstrecken wird es zuerst Schnell-Ladestationen und andere effiziente Lademöglichkeiten geben.

Was würden Sie Unternehmen raten, die mit dem Gedanken eines Aufbaus einer E-Flotte spielen?

Wichtig ist es, sich Gedanken bzgl. der täglichen Kilometerleistung der einzusetzenden Flottenfahrzeuge zu machen. Laden am eigenen Standort bzw. im öffentlichen Bereich sollte sichergestellt werden. Definitiv positiv werden sich die Instandhaltungs- und Verbrauchskosten auswirken. 

Inwiefern fühlen Sie sich mit dem Thema Elektromobilität auch privat verbunden?

Meine Familie fährt immer mehr elektrisch, begonnen hat alles ja mit dem Elektroauto meines Vaters. Heute fährt auch meine Frau mit dem e-Golf und meine Kinder mit Elektrorollern.

Das Schöne an der Elektromobilität ist die regionale Wertschöpfung: Ich kann selber Strom erzeugen und im eigenen Fahrzeug verbrauchen, es muss nicht aus dem Ausland zugekauft werden. Das ist wirklich nachhaltig.


Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung Leuchttürme der Elektromobilität aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Eine Projektbeschreibung ist hier abrufbar.

Invesititionskosten von Demonstrationsanlagen werden auf Basis der Richtlinie für die Umweltförderung im Inland gefördert. Die Abwicklung wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vorgenommen. Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at.

Für die Abwicklung des Programms Leuchttürme der Elektromobilität ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG das zuständige Organ.