SPAR Österreich

SPAR Österreichische Warenhandels-AG|Europastraße 3|A-5015 Salzburg

Einer der größten Lebensmittelhändler des Landes wächst durch Zukunftsorientierung und Innovation.


Die SPAR Österreich-Gruppe ist ein mitteleuropäischer Handelskonzern mit Sitz in Salzburg und ein zu 100% privates österreichisches Unternehmen. Mit über 41.000 MitarbeiterInnen ist SPAR der größte private österreichische Arbeitgeber. Ein Marktanteil von mehr als 30%, die flächendeckende Versorgung an circa 1.600 Standorten, die je nach Geschäftstyp zwischen 2.000 und 50.000 Produkten führen, sowie die anhaltend positiven Wachstumsentwicklungen im In- und Ausland machen SPAR zu einem der bedeutendsten Lebensmittelhändler Österreichs und bringen das Unternehmen Jahr für Jahr seiner Vision "vom österreichischen Unternehmen zum mitteleuropäischen Handelskonzern" näher.


Rolle bei LEEFF

Eine wichtiger Fokus bei SPAR liegt auf Nachhaltigkeitsstrategien, u.a. auch für Umwelt und Klima zum Zwecke von Ressourcenschonung und CO2-Reduktion. Dass Mobilität und Logistik hier entscheidende Rollen spielen, hat SPAR schon früh erkannt: bereits 2011 wurde die SPAR-Lkw-Flotte um einen Vollhybrid-Lkw ergänzt, der im Wiener Stadtverkehr seinen Einsatz findet. Dadurch übernahm SPAR eine Pionierrolle im deutschsprachigen Raum. Der logische nächste Schritt findet nun im Zuge der Praxispartnerschaft bei LEEFF statt: Der Gebrauch eines voll elektrifizierten Vans im innerstädtischen Raum. 

Quelle: www.spar.at|Foto: Werner Krug
Quelle: www.spar.at|Foto: Werner Krug

Während der Demonstrationsphase ab Frühjahr 2017 wird ein elektrisch angetriebenes leichtes Nutzfahrzeug in der 3,5 Tonnen-Klasse in die unternehmenseigene Flotte integriert. Das E-Fahrzeug wird in der Distributionslogistik im Kurzstreckenbereich zum Einsatz kommen. Während des Testbetriebs unter realen Bedingungen werden Echtzeitdaten gesammelt, ausgewertet und die Ergebnisse zur weiteren Verwendung aufbereitet.

Karlheinz Riedl|Foto: SPAR
Karlheinz Riedl|Foto: SPAR

"SPAR hat sich bis 2050 zum Ziel gesetzt, Energie annähernd zu 100 Prozent aus naturverträglichen, erneuerbaren Quellen zu beziehen. Dazu brauchen wir neben der Umstellung der Gebäude auch die Energiewende im Transportbereich. Die Beteiligung an diesem Projekt und die schnelle Entwicklung von alltagstauglichen Elektro-Nutzfahrzeugen sind für SPAR daher eine Investition in die zukünftige emissionsfreie Lebensmittellogistik. Unser Beitrag zu diesem Projekt sind über 60 Jahre Erfahrung in der Lebensmittellogistik und Tests zu Praxiseinsatz und Effizienzsteigerung."

Karlheinz Riedl, Zentrales Transportwesen|SPAR Österreichische Warenhandels-AG


„Unsere Zielsetzung in diesem Projekt ist eine Vorreiterrolle zu übernehmen, die Mobilität zum Wohle der Umwelt und unserer Kunden aktiv zu verändern, ohne dass wir von der Politik dazu animiert werden müssen. Wir möchten Lösungswege aufzeigen und entwickeln, indem wir unsere Erfahrungen aus 60 Jahre Lebensmittel-Logistik in die Entwicklung bis hin zur Praxistauglichkeit dieser neuen Technologie einbringen. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass wir durch diese Themen parallel Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in unserem Land generieren können, wenn wir hier von Beginn an eine führende Rolle als Wirtschaftsstandort einnehmen.“

Ing. Martin Gleiss, Leiter Konzernlogistik und Warenfluss|SPAR Österreichische Warenhandels-AG

Ing. Martin Gleiss|Foto: SPAR
Ing. Martin Gleiss|Foto: SPAR

3 Fragen an Karlheinz Riedl|SPAR Österreichische Warenhandels-AG

Wie schätzen Sie aus heutiger Sicht die Entwicklung von Elektromobilität im Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren ein?

Entscheidend wird sein, wie sich die E-Mobilität zukünftig entwickelt, was die Reichweiten und Ladezyklen der Fahrzeuge anbelangt. Weitere Aspekte wie Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit nehmen dabei einen ebenso hohen Stellenwert ein.

Was würden Sie Unternehmen raten, die mit dem Gedanken eines Aufbaus einer E-Flotte spielen?

Stand heute würde ich anderen Unternehmen raten, sich auf jeden Fall zeitnah mit dem Thema auseinanderzusetzen, um wichtige Erkenntnisse für den Logistikalltag zu gewinnen.

Fühlen Sie sich mit dem Thema Elektromobilität auch privat verbunden?

Ja, auf jeden Fall. Ich möchte unbedingt zukünftig eines der beiden privaten Dieselfahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug ersetzen. Leider ist aber derzeit der finanzielle Mehraufwand dafür noch zu hoch.


Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung Leuchttürme der Elektromobilität aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Eine Projektbeschreibung ist hier abrufbar.

Invesititionskosten von Demonstrationsanlagen werden auf Basis der Richtlinie für die Umweltförderung im Inland gefördert. Die Abwicklung wird von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vorgenommen. Nähere Informationen unter www.umweltfoerderung.at.

Für die Abwicklung des Programms Leuchttürme der Elektromobilität ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG das zuständige Organ.